Tourismus Ariane Ehrat wird nicht Präsidentin von Graubünden Ferien

Entgegen den Erwartungen hat die Generalversammlung der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) am Dienstag in Chur keinen neuen Präsidenten oder keine neue Präsidentin gewählt. Das Wahlgeschäft soll nun an einer ausserordentlichen Generalversammlung im Juni nachgeholt werden.

Stehend: Martin Vincenz, Geschäftsführer. Sitzend: Marcel Friberg, abtretender Präsident.

Bildlegende: Stehend: Martin Vincenz, Geschäftsführer. Sitzend: Marcel Friberg, abtretender Präsident. SRF/habs

Grund für die Verschiebung der Wahl auf den kommenden 14. Juni ist offenbar die spezielle berufliche Situation derjenigen Person, die vom GRF-Vorstand einstimmig vorgeschlagen werden soll. Der Name dieser Person könne aus «Rücksicht auf ihre aktuelle berufliche Situation noch nicht kommuniziert werden», teilte GRF mit.

Im Vorfeld des Wahl-Geschäfts hatten sich die regionalen Medien vor allem mit einer Person als mögliche neue GRF-Präsidentin befasst: mit der ehemaligen Spitzen-Skirennfahrerin Ariane Ehrat. Die abtretende CEO der Tourismusorganisation Engadin St. Moritz machte ihr Interesse am wichtigen touristischen Amt öffentlich.

Die Verschiebung der Wahl bedeutet zudem, dass der aktuelle GRF-Präsident Marcel Friberg noch eine kurze Zeit an der Spitze der Tourismusorganisation ausharren muss. Friberg hatte im Januar nach fünf Jahren seinen Rückzug als oberster Bündner Touristiker angekündigt.