Aufatmen in München und Oslo nach Bündner Olympia-Nein

Die Presse in Deutschland und Norwegen kommentiert den Bündner Entscheid im Hinblick auf ihre eigenen Kandidaturen. Die Chancen seien gestiegen, heisst es zu einer möglichen Kandidatur von Oslo oder München. Wie in Graubünden soll auch dort eine Volksabstimmung stattfinden.

Screen-Shot von der Spiegel-Webseite

Bildlegende: Die Schweizer Abstimmung wurde auch im Ausland wahrgenommen, zum Beispiel bei «Spiegel online» SRF

Die Bündner Kandidatur wurde sowohl in München wie auch in Oslo als ernsthafter Konkurrent wahrgenommen, zeigt ein Blick in die dortige Presse. Beide Orte arbeiten an einer Kandidatur und planen auch Volksabstimmungen.

Für Olympische Winterspiele 2022 existiert bisher keine fixe Kandidatur. Oslo plant für den Herbst eine Abstimmung. Dort möchte man an den Erfolg von Lillehammer anknüpfen, wo die Spiele 1994 stattfanden. 

München führt die Olympiaabstimmung  wenige Tage vor dem Anmeldetermin beim IOC am 14. November 2013 durch. München könnte bei einer Kandidatur auf frühere Pläne zurückgreifen. Die Bayern hatten sich bereits für die Spiele 2018 beworben, unterlagen aber der südkoreanischen Stadt Pyeongchang.