Marke Graubünden Austritt von Bergbahn Splügen bei der Dachmarke sorgt für Kritik

Die Bergbahnen Splügen wollen nicht mehr mitmachen bei der Marke Graubünden. Das findet der Markenexperte des Kantons falsch.

Logo Graubünden

Bildlegende: Die Bergbahnen Splügen wollen aus dem «Einheitsbrei» austreten. Keystone

Graubünden: ein Kanton, eine Marke, ein gemeinsamer Auftritt. Vor bald 15 Jahren hat die Regierung diese Strategie ins Leben gerufen. Inzwischen machen knapp 120 Organisationen mit beim gemeinsamen Auftritt.

Bis jetzt waren auch die Bergbahnen Splügen dabei. Doch diese wollen nun aussteigen. «Wir möchten eigene Wege gehen. Ich meine das nicht despektierlich, aber wir wollen uns vom sogenannten Einheitsbrei abheben», sagt Verwaltungsratspräsident Franco Quinter.

«  Ich bin enttäuscht, dass ich den Austritt der Bergbahnen Splügen aus den Medien erfahren musste. »

Gieri Spescha
Markenbotschafter Graubünden

Der Bündner Markenbotschafter Gieri Spescha findet das den falschen Weg: «Der unternehmerische Entscheid ist zu respektieren. Aber heute differenziert man sich nicht durch Logos, sondern durch Inhalte und durch ein gutes Produkt». Weiter ist Spescha überzeugt, dass man mit der Marke Graubünden auf dem richtigen Weg sei.