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Belastung für Skigebiete Den Skischulen gehen die Lehrer aus

Weil in diesem Jahr die Ferien vieler Kantone gleichzeitig sind, kommt es in Graubünden zu Engpässen.

Die Ausgangslage für die Skiferien ist in diesem Jahr denkbar ungünstig. Weil die Fasnacht früh stattfand, fallen die Ferien der katholischen Kantone, deutscher Bundesländer und italienischen Regionen zusammen mit den fixen Ferien anderer Schweizer Kantone und Städte.

Für die Skigebiete im Kanton Graubünden bedeutet das, dass sie für diese Spitzenzeiten viele zusätzliche Skilehrer benötigen. In St. Moritz sind derzeit 240 Skilehrer, also 30 zusätzliche, im Einsatz. Die Skischule Zuoz/La Punt beschäftigt derzeit 60 statt der üblichen 15 Lehrer.

Zu gewissen Zeiten haben wir schlicht keine Skilehrer mehr.
Autor: Bruno MarinoniCEO Skischule St. Moritz

Vorgängig zusätzliche Lehrer zu rekrutieren, sei sehr schwierig, sagt Bruno Marinoni von Snowsport St. Moritz. Irgendwann seien einfach alle Lehrer auf der Piste. Es komme zudem vor, dass sich die Skigebiete bei ihren Anfragen an mögliche Skilehrer in die Quere kommen.

Von besser verteilten Skiferien würden wir, aber vor allem auch die Gäste profitieren.
Autor: Gudench CampellChef Skischule Zuoz/La Punt

Um den Gästen trotzdem ein möglichst gutes Skierlebnis zu ermöglichen, versuchen die Skigebiete, ihr Personal vorzubereiten. Es sei aber unverzichtbar, die Ferien besser zu staffeln, sagt Gudench Campell von der Skischule in Zuoz.

Skifahrer stehen an beim Skilift Naluns in Scuol
Legende: In Scuol bilden sich lange Schlangen vor den Skiliften. Diese Woche sind 890 Skischüler angemeldet. RTR / Reto Mayer

2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ein Winter wie dieser, bringt "alle" auf die Pisten und für "alle" haben wir eigentlich keinen Platz. Wenn man immer klagt, und immer mehr Gäste aus dem fernsten Ausland anzieht, sind das die Konsequenzen. Ist doch ganz normal, für dieses Jahr. Nächstes Jahr dürft ihr dann wieder klagen, wie wenig Touristen ihr habt. Und dann wird man sicher versuchen, Afrikaner als Wintertouristen anzuziehen. Oder sonst etwas perverses.
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  • Kommentar von marc rist (mcrist)
    Auf den Pisten wird es jetzt halt etwas eng. Aber warum sollen die Wintersportgebiete vom allgemeinen Trend verschont bleiben?
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