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Bergbahnen Oberengadin Skiticket mit Bitcoins bezahlen

Eine Gondel an einem schönen Wintertag, im Hintergrund Blick ins Oberengadin.
Legende: Andere Skigebiete beobachten die Entwicklung im Oberengadin. Keystone
  • Die Bergbahnen Engadin St. Moritz sind gemäss dem Index coinmap.org die ersten Bergbahnen der Schweiz, die Bitcoins akzeptieren.
  • Für Geschäftsführer Markus Meili ist klar: «Wir müssen mit der Zeit gehen; insbesondere, da alle von Digitalisierung sprechen.»
  • Das Risiko sei überschaubar und vergleichbar mit anderen Fremdwährungen.

Die Kryptowährung hat in den vergangenen Monaten einen Höhenflug erlebt. Noch vor einem Jahr hatte ein Bitcoin den Wert von gut 1000 Franken. Aktuell ist ein Bitcoin zwischen 14'000 und 17'000 Franken wert. Die Währung unterliegt aber starken Schwankungen.

Andere Skigebiete sind skeptisch

Andere Skigebiete im Kanton Graubünden sind kritischer. In Samnaun etwa heisst es, es sei noch zu früh, Bitcoins zu akzeptieren. Die Schwankungen seien noch zu gross.

In Arosa berurteilt man die Akzeptanz von Bitcoins als gute Idee. Die Bergbahnen wollen nun aber zuerst beobachten, wie der Einsatz von Bitcoins im Engadin läuft. Bei den Bergbahnen Laax gibt es auf Anfrage keine Auskunft zum Thema.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Singer (P.S.)
    Die Medien sollten endlich aufhören, dieses Konstrukt als Währung zu bezeichnen. Selbst wenn es irgendwo als Zahlungsmittel akzeptiert ist, ist es noch lange keine Währung, es dient nämlich nicht zur Wertberechnung. Ein Skipass kostet heute vielleicht 0.003 Bitcoin und morgen 0.005 Bitcoin. Übermorgen stürzt Bitcoin vielleicht völlig ab. Es braucht eben doch eine Zentralbank, welche stabilisierend eingreift, ohne eine solide Währung funktioniert die Wirtschaft nicht.
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    1. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Genau, der Bitcoin ist reine Luft, weil keine Volkswirtschaft dahinter steckt und der Preis nur von Angebot und Nachfrage gesteuert ist, für die wenigen Grosspekulatanten, meistens identisch mit den Besitzern der wegen dem (noch) tiefen Strompreis in China und Umgebung platzierten Bitcoinschürferfarmen, Milliardengwinne abwerfen. Das extreme auf und ab würde abwechslungsweise Deflation / (Hyper)inflation im Zeitraffer bedeuten, wenn der Bitcoin eine preisbildende Währung wäre.
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Wann greifen die regierungen endlich ein und verbieten diese lusche kryptowährung? Wohl gar nicht, zuviel dreck können Politiker selbst verstecken und waschen damit... ein trost, dass nach einem volumen von 21 mrd. Bitcoins automatisch damit schluss ist. Bei dem gegenwärtigen hype dürfte das in wenigen jahren erreicht sein und der komplette wertzerfall einsetzen.
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    1. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Genau, ich vermute,dass viele Schwarzgeld Besitzer ihre zig Millionen über den Jahreswechsel im Bitcoinkonstrukt verstecken und so hoffen, dem Ende dieses Jahr erstmals wirksamen AIA zu entkommen. Dürfte interessant werden, wenn in den ersten Stunden des neuen Jahres jeder das versteckte Geld wieder in reale Währungen umtauschen will. Da könnte dann gelten "dä gschwinder isch dä flinker"; natürlich auch davon abhängig, was die Drahtzieher dann auf den Markt noch werfen oder absaugen. Spannend...
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  • Kommentar von F. Alex (anti-cliché)
    "Das Risiko sei überschaubar" - ziemlich naiv!!! Und wenn es dann mit dem Bitcoin-Hype bergab geht, werden einfach öffentliche Gelder beantragt.
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