Bestattung in den Alpen stösst auf Widerstand

Eine Firma aus Lausanne hat die Bündner Bergwelt als letzte Ruhestätte entdeckt. Sie möchte die Asche von Verstorbenen in den Bergen vergraben. 14 Gemeinden wurden für eine Bewilligung angefragt. Dort stösst das Anliegen auf Widerstand.

Berge

Bildlegende: Bergwelt soll als letzte Ruhestätte dienen. Symbolbild Keystone

Die Firma «Swiss Alpine Cemeteries» will die Asche von Verstorbenen in den Alpen beisetzen. «Wir haben schon über 30 Anfragen aus aller Welt, den USA, Australien oder Grossbritannien», versichert Alexandre Haas von «Swiss Alpine Cemeteries».

Man habe in der ganzen Schweiz mehr als 30 Gemeinden für eine Bewilligung angefragt. Am meisten im Kanton Graubünden, sagt Haas gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1. Man wolle zuerst alles unter Dach und Fach haben, bevor man loslege, sagt er weiter.

Eine der angeschriebenen Gemeinden ist Pontresina. Dort hat der Gemeindevorstand das Gesuch abschlägig beurteilt. «Wer in Pontresina beigesetzt werden will, kann auf dem Friedhof seine letzte Ruhe finden», meint Gemeindepräsident Martin Aebli.

Ebenfalls Post erhalten hat Samedan. Dort hat der Gemeindevorstand das Dossier aber wieder zurückgeschickt. Zu viele Fragen seien noch offen, hiess es auf Anfrage.