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Graubünden Bündner fordern Umdenken bei Energiepolitik

Die Bündner Regierung spricht sich für mehr Markt und weniger Regulierung auf dem Energiemarkt aus. Sie unterstützt eine Standesinitiative, welche die BDP einreichen will.

Solarzellen auf einem Firmendach in Flums SG
Legende: Solarzellen wie diese auf einem Firmendach in Flums sollen nicht noch mehr gefördert werden, wenn es nach den Bündnern geht. Keystone

Der Bund soll neue erneuerbare Energien nicht noch mehr fördern und die bestehenden Fördermittel durch ein marktorientiertes Modell ablösen, fordern die Bündner Behörden. Zudem soll der Ausschluss grösserer Wasserkraftwerke von der Förderung aufgehoben werden.

Mit diesem Forderungskatalog soll eine Bündner Standesinitiative an den Bund eingereicht werden. Die Kantonsregierung empfiehlt einen entsprechenden Vorstoss der BDP-Grossratsfraktion dem Parlament zur Überweisung, wie sie am Montag mitteilte.

Die Schweizer Energiepolitik sei energie-, ordnungs- und umweltpolitisch völlig aus den Fugen geraten, schrieb die BDP. Den Grund dafür sieht die Partei vor allem in den Fördergeldern für erneuerbare Energien.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M.A. Jinnah, Bern
    Falsch! Es ist blos so das immer mehr private anfangen energie zu produzieren, und die Aktionäre der bisherigen Platzhirsche, von exsistänzängsten geplagt werden. Ich finde, das ist recht so. Auch die zentralversorger müssen endlich einsehen, das ein dezentral versorgtes netz, von sich aus, stabieler & flexiebler ausgerichtet ist, als das bisherige system. An alle die es nicht begriffen haben eine frage zum nachdenken: Wie viel licht bleibt über, wen man das zentrale leuchtmittel enfernt?
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