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Bündner Hochjagd Sonderjagd trotz Rekord-Abschüssen

Drei Jäger erlegen einen Hirsch
Legende: Wegen der kühlen Temperaturen sind die Hirsche früh in tiefere Lagen gekommen. Keystone

An der diesjährigen Hochjagd im Kanton Graubünden wurden so viele Hirsche geschossen wie noch nie. Auch die Abschusszahl bei den Rehen liegt deutlich über dem Durchschnitt.

Günstige Verhältnisse

Gründe dafür sind die hohen Bestände, das gute Jagdwetter mit kühlen Temperaturen, Schnee und Regen und der schnelle Wechsel der Vegetation. Gerade Hirsche kamen dadurch in tiefere Lagen und verliessen die Wildschutzgebiete, schreibt das Bündner Amt für Jagd und Fischerei.

Trotzdem Sonderjagd

Gemäss der Jagdplanung müssten während der Sonderjagd noch rund 500 Hirsche erlegt werden. Allerdings wurden in der Hochjagd zu viele männliche und nicht genügend weibliche Hirsche geschossen. Um die gewünschte Regulierung der Bestände zu erreichen, braucht es deshalb eine Sonderjagd, während der vor allem weibliche Tiere bejagt werden.

Die Sonderjagd findet in fast allen Regionen mit Ausnahme des Bergells statt. In der Region Felsberg findet nur eventuell eine Sonderjagd statt. 3406 Jäger und Jägerinnen haben sich für die Jagd angemeldet, mehr als je zuvor.

Abschüsse Hochjagt 2017


Total (Vorjahr)
Geplant
Hirsch4838 (3502)
5370
Reh3706 (3384)
4323
Gämse
2989 (3023)
erreicht

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