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Graubünden Bündner Jäger wollen die Sonderjagd behalten

Mit überaus grossem Mehr haben die Bündner Jäger an ihrer Delegiertenversammlung die Nein-Parole gefasst. Sie sagen Nein zur Abschaffung der Sonderjagd und damit zur entsprechenden Initiative.

Jäger kniet neben geschossenem Hirsch.
Legende: Jäger sorgen vor: Auch wenn die Gültigkeit der Initiative noch nicht bestätigt ist, haben sie die Nein-Parole gefasst. Keystone

Mit 192 zu 11 Stimmen haben die Delegierten dem Antrag des Zentralvorstandes überaus deutlich zugestimmt und für die Sonderjagd-Initiative die Nein-Parole beschlossen. Dass dieser Entscheid so deutlich ausfallen würde, damit habe der Vorstand nicht gerechnet und freue sich riesig.

«Ein Zeichen setzen»

«Das ist ein klares Votum», sagt der Präsident der Bündner Jäger, Beat Angerer, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF1 und doppelt nach, dass sich die Bündner Jäger mit diesem Entscheid deutlich hinter die Jagdplanung im Kanton Graubünden stellten.

Auch wenn noch nicht restlos geklärt ist, ob die Initiative, lanciert von einem Komitee aus Büdnern, zum Teil auch Bündner Jägern, überhaupt gültig ist, hat der Bündner Kantonal Patentjägerverband eine Parole fassen wollen. Man habe ein Zeichen setzen wollen, so Beat Angerer, auf einen allfälligen Abstimmungswahlkampf hin.

Jetzt wird die Regierung eine Botschaft an den Kantonsrat weitergeben. Diese wird vom Rat dann behandelt und je nach dem könnte es in einem Jahr, also im Juni 2015, zu einer Volksabstimmung kommen.

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