Bündner Jakobsweg gut unterwegs

Seit zehn Jahren engagiert sich der Verein Jakobsweg Graubünden für den Pilgerweg, der von der östlichsten Ecke der Schweiz Richtung Spanien führt.

Neuen Wegmarken und Bänke

Bildlegende: Neuen Wegmarken und Bänke entlang des Jakobsweg Graubünden. zvg

Vor zehn Jahren initierte eine Gruppe rund um Rudolf Trepp und Pfarrer Heiner Nidecker den Jakobsweg Graubünden. Die Idee war, den Jakobsweg auf einer interessanten Route von der östlichsten Ecke der Schweiz Richtung Frankreich zu führen.

Vor sechs Jahren dann konnte die ersten Wegstrecken eröffnet werden. «Es war schwieriger als wir dachten», erzählt Vereinspräsident Rudolf Trepp im Gespräch mit dem Regionaljournal Graubünden. Vor allem waren es Verwaltungs- und bautechnische Hindernisse, welche es zu überwinden gab.

Neue Wegmarken

Heute ist der Weg bestens ausgeschildert. Zum 10jährigen Jubiläum des Vereins sind zudem neue Wegmarken und Bänke erstellt worden. Der Bündner Jakobsweg gilt unter den Pilgern als eine der abwechslungsreichsten Abschnitte.

Der Weg

Der Jakobsweg führt von Müstair über Scuol das Unterengadin hinauf, über den Scaletta- und Strelapass nach Chur, durch die Surselva nach Sedrun und über den Chrüzlipass nach Amsteg. Er führt durch eine landschaftliche und kulturell vielfältige Gegend. Für den Bündner Jakobsweg existiert ein Wegführer im Taschenbuchformat sowie eine spezielle Karte.

Das Jubiläum

Der Verein feiert am 5.September 2014 in Disentis/Mustèr sein 10jähriges Bestehen. Gleichzeitig ist auch das Projekt «Jakobus entdeckt!» abgeschlossen. Dieses besteht aus neun Wegmarken und Sitzbänke entlang des Jakobswegs Graubünden. Dazu liegt neu auch eine mehrteilige Broschüre vor, welche Details rund um den Jakobsweg Graubünden enthält.