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Graubünden Bündner Olympia-Feuer flammt wieder auf

Die Idee von Olympischen Spielen in der Ostschweiz haben wieder Schwung erhalten. Bündner Regierung und Parlament wollen ihren Teil dazu leisten.

Logo Kandidatur Olympia 2022 in Graubünden
Legende: Graubünden gibt nicht auf: Der Kanton will sich erneut um Olympische Spiele bemühen. Keystone

Das Bündner Parlament überwies am Mittwoch einen Vorstoss zur Unterstützung der Kandidatur mit 73 zu 13 Stimmen an die Regierung. Die Regierung selber hatte sich schon vorher bereit erklärt, den Vorstoss entgegenzunehmen.

Wir können es uns nicht leisten, auf die Option Grossanlässe zu verzichten.
Autor: Jon Domenic ParoliniVolkswirtschaftsdirektor

Von der Regierungsbank kamen deutliche Signale: «Wir können es uns nicht leisten, auf die Option Grossanlässe zu verzichten», erklärte Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini. Eine Zusammenarbeit mit anderen Kantonen oder Regionen im Alpenbogen sei nicht ausgeschlossen.

Die Frage der Durchführung von olympischen Winterspielen kommt in Graubünden knapp drei Jahre nach der letzten Volksabstimmung wieder aufs Tapet. Das Bündner Stimmvolk hatte eine Kandidatur für die Spiele 2022, die danach nach Peking vergeben wurden, Anfang März 2013 mit knapp 53 Prozent verworfen.

Auch im Wallis ein Thema

Auch der Kanton Wallis ist am Ball. Die Kantonsregierung dort unterstützt das von Christian Constantin, dem Präsidenten des FC Sion, lancierte Projekt einer Kandidatur. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Kunz (calanda)
    Selbstverständlich, Herr Volkswirtschaftsdirektor Parolini, können wir auf die Option Grossanlässe verzichten. Erstens hat es das Volk vor nicht all zu langer Zeit so gewollt und zweitens wissen wir seit dem Sägereidebakel, dass man Aussagen und Prophezeiungen der Regierung doch etwas kritischer hinterfragen sollte.
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    1. Antwort von Bruno Vogt (b.vogt)
      Der Werte Herr Volkswirt scheint nur durch solche Anlässe noch eine wirtschaftliche Zukunft für den Kanton Graubünden zu sehen, ansonsten würde er seine Zeit und Energie nicht wieder in irgendwelche aussichtslosen Kampagnen stecken die so von der Bevölkerung ganz klar nicht gewünscht werden. Ein hoch aufs Referendumsrecht!
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Eine Zwänglerei ohnesgleichen. Haben diese Fanatiker denn immer noch nicht begriffen, dass solche Gigaanlässe in der heutigen Zeit nichts mehr zu suchen haben, schon gar nicht in der Schweiz? Sport für alle im Sinne von mehr sich selber bewegen ist ok., nicht aber der Passivsport, dem Profi(t)sport zuzuschauen ("Brot und Spiele" Mentalität). Ganz abgesehen davon, sind solche Anlässe trotz jeweils gegenteiligen Beteuerungen ein finanzielles Debakel und auch ein GAU für die Umwelt.
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