Poststellen-Schliessung Bündner Regierung wehrt sich gegen Stellenabbau

Der Ton zum Thema Poststellenschliessung im Kanton Graubünden wird schärfer. Die Regierung stellt sich hinter die Gemeinden und fordert von der Post, dass sie neue Arbeitsformen schafft, statt Stellen streicht.

Jacke Pöstler

Bildlegende: Die Regierung von Graubünden wehrt sich gegen weitere Poststellenschliessungen. Keystone

Die Kantonsregierung von Graubünden wehrt sich gegen einen weiteren Stellenabbau und unterstützt die Gemeinden, die sich gegen einen Poststellenabbau wehren. Sie habe nur beschränkt Verständnis für die Überlegungen der Post, schreibt die Bündner Regierung in der am Montag publizierten Antwort auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat.

Kritik der Regierung

  • Der Umbau des Poststellennetzes kostet Arbeitsplätze.
  • Das habe negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
  • Abgelegeneren Gebiete verlieren ohne Poststelle noch mehr an Attraktivität.

Forderungen der Regierung

  • Die Post solle «neue Formen von Arbeitsplätzen schaffen».
  • Es brauche neue Konzepte, beispielsweise im Bereich «Digital Workplace».
  • Die Post müsse aufzeigen, wie sie die Gemeinden über das «Postnetz 2020» informiert und mit einbezieht.