Bündner SP will einen Tourismus-Masterplan

Nach dem Olympia-Nein schlägt die SP fünf Projekte für die Entwicklung des Kantons Graubünden vor. Aber nicht alles von diesen ist neu.

Jon Pult im Grossratssaal

Bildlegende: Will nach dem Nein zu Olympia mit Verbündeten und Gegnern Gespräche führen: SP-Präsident Jon Pult. Keystone

Die SP präsentiert vor ihrem Parteitag fünf Vorschläge. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung des Tourismus in Graubünden. So schlägt die SP etwa einen «Masterplan» vor. Dieser solle für eine bessere Auslastung der Wohnungen und Hotels sorgen und so die Verbauung von Landflächen stoppen.

Nicht alle diese Ideen sind neu. So schlägt die SP jetzt etwa wieder verbilligte Bergbahntarife für Bündnerinnen und Bündner vor, damit Einheimische wieder einen grösseren Zugang zum Wintersport bekommen. Diesen Vorschlag hatte das Kantonsparlament bereits einmal abgelehnt.

Die SP hatte die Olympiavorlage bekämpft. Befürworter forderten die Partei nach der Ablehnung der Olympiakandidatur dazu auf, nun selbst Vorschläge für die Entwicklung von Graubünden zu machen. Die fünf Ideen werden am Parteitag der Bündner SP in Arosa am 23. März diskutiert.