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28'415 Waffen registriert Bündner und Bündnerinnen kaufen mehr Waffen

Die Zahl der Waffenbesitzer im Kanton Graubünden steigt. Sowohl die Zahl der Waffenkäufer als auch diejenige der erworbenen Waffen hat sich von 2012 bis 2016 um 50 Prozent erhöht, schreibt die Regierung. Insgesamt sind gut 28‘000 Waffen registriert. Die Dunkelziffer dürfte aber gross sein.

Legende:
Waffenerwerb im Kanton Graubünden Die auffällige Häufung in den Jahren 2014 und 2015 ist darauf zurückzuführen, dass in diesem Zeitraum Nachmeldungen aus früheren Jahren erfasst wurden. Zwischen 2012 und 2016 betrug die Zunahme 50%. Staatskanzlei GR
  • Im Kanton Graubünden sind über 28‘000 Waffen registriert (inklusive Jagdwaffen).
  • Die Kantonspolizei Graubünden schätzt, dass nochmals so viele Waffen im Umlauf sind, die nicht registriert sind.
  • Rechnet man die Jagdwaffen weg, ist die Zahl der verkauften Waffen wie auch der Waffenbesitzer in der Zeitspanne von 2012 bis 2016 um circa 50% gestiegen.
  • Selbstbewaffnung stelle ein Risiko dar, gegen den legalen Waffenerwerb könne der Kanton allerdings nichts unternehmen.

Das schreibt die Bündner Regierung auf eine Anfrage von SP-Grossrat Conradin Caviezel zum Thema Waffenerwerb.

4 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Das allerletzte (!!!) demokratische Mittel eines Volkes zum Selbstschutz vor Polizeiwillkür und Staatsterror ist die Revolution. Zum Beispiel, wenn wir uns von falschen Versprechungen heilsverkündender Politiker zu deren Wahl haben verleiten lassen. Auch Hitler wurde demokratisch gewählt. Aber das wissen Regierungen natürlich und es liegt im Interesse der Regierenden, das Volk wehrlos zu halten. Aber wer als Politiker nichts Übles im Schilde führt hat, muss das Volk ja nicht fürchten.
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  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    "Selbstbewaffnung stelle ein Risiko dar.." Aha, aber, dass uns im Ernstfall niemand beschützen kann, ist wohl auch ein grösseres, reales Risiko....
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  • Kommentar von Daniel Ehrlich (DE)
    Wenn Gefahren eliminiert werden sollen, hat dies risikoorientiert zu erfolgen. Nicht registrierte Waffen sind nicht gefährlicher als registrierte Waffen. Eine grössere Gefahr geht nicht von unregistrierten Waffen als vielmehr von nicht oder falsch registrierten Menschen aus. Haben wir nicht tausende von Migranten aufgenommen und wissen nicht einmal wer sie wirklich sind und woher sie kommen. Hier besteht ein höheres Risiko für die Gesellschaft als bei meiner nicht registrierten Armeewaffe.
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