Chur Card: Badis bei Einheimischen und Auswärtigen gleich beliebt

Im Frühling hat die Stadt Chur den Einheimischen-Tarif eingeführt. Auswärtige müssen seither mehr bezahlen für
den Besuch in der Churer Badi. Nun zeigt sich - die Badis werden von Churern und Auswärtigen gleich häufig benutzt. Die Stadtregierung sieht sich bestätigt.

Chur Card im Bild

Bildlegende: Die Chur Card sorgte bei der Einführung im Frühling für Kritik der umliegenden Gemeinden. SRF

Die Einführung der Chur Card sorgte für Kritik aus den umliegenden Gemeinden. Deren Einwohner zahlen seither einen Drittel mehr für die Benutzung der «Badi» oder für Entsorgungen auf dem Werkhof in Chur.

Nun zeigt sich - die Badis werden von Churern und Auswärtigen gleich häufig benutzt. «Wir hatten rund 22'000 Einheimische und rund 21'000 auswärtige Badegäste», sagt der Churer Stadtpräsident Urs Marti.

Er fühlt sich bestätigt. Diese Zahlen würden zeigen, dass die Einwohner der umliegenden Gemeinden die Sportinfrastrukturen der Hauptstadt oft und regelmässig nutzten.

Marti hofft, dass die Zahlen die umliegenden Gemeinden dazu bewegen, bei der Chur Card und damit beim Einheimischen-Tarif mitzumachen.

Auf Anfrage des Regionaljournals Graubünden reagieren die Gemeinden unterschiedlich. Während Domat Ems abwinkt, kann man sich in Felsberg vorstellen mitzumachen, wenn Chur den geforderten Jahresbeitrag für die Chur Card kürzen würde. In Tschiertschen heisst es, wenn das Angebot der Karte verbessert werde, könne man sich vorstellen mitzumachen in Zukunft.