Churer Rheintal: 27 Millionen für Velo, Fussgänger und ÖV

Mit acht Millionen Franken beteiligt sich der Kanton Graubünden am zweiten «Agglomerationsprogramm Chur». Von 2015 bis 2018 sollen laut dem Amt für Raumentwicklung 27 Millionen Franken in Chur und an einzelnen Orten im Rheintal investiert werden. Der Bund übernimmt bis zu 11 Millionen Franken.

Blick auf die Stadt Chur.

Bildlegende: Mit dem zweiten «Agglomerationsprogramm Chur» sollen der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr gefördert werden. Keystone

In Chur sollen beispielsweise die Busspuren ausgebaut werden, bei Domat/Ems ist eine neue Unterführung an der Bahnlinie für Fussgänger und Velofahrer geplant. Der Fokus des vierjährigen Programms liegt auf dem öffentlichen Verkehr und dem Langsamverkehr.

Der Kanton Graubünden beteiligt sich laut Mitteillung mit rund acht Millionen Franken an der Umsetzung. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 27 Millionen, davon übernimmt der Bund bis zu 11 Millionen Franken. Agglomerationsprogramme werden vom Bund alle vier Jahre überprüft und finanziell unterstützt. 2010 flossen zum ersten Mal Mittel.

Für die Periode von 2015-2018 hätte die Bündner Regierung gerne auch Geld für die St. Luzibrücke bei Chur erhalten. Doch für den Bund war das Projekt für ein Verbindungsstück zwischen der Malixerstrasse und der Schanfiggerstrasse zuwenig durchdacht.