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Corona-Übersicht Graubünden Volle Weinkeller, leere Kassen

  • Kantonsspital Chur beantragt Kurzarbeit.
  • Engadin Skimarathon mit sechsstelligem Minus.
  • Chur sagt für dieses Jahr die Maiensässfahrt ab.
  • Bündner Regierung schnürt ein 80-Millionen Hilfspaket.
  • Churer Stadtregierung will mit eigenem Corona-Paket Lücken schliessen.
  • Der Plantahof will an den Lehrabschlussprüfungen festhalten.

Weitere Infomationen

Samstag, 4. April: Winzer sitzen auf vollen Kellern
Die Umsätze der Winzer sind eingebrochen. Wichtige Abnehmer wie Gastronomie, Messen und Veranstaltungen fehlen. Die treuen Privatkunden alleine würden nicht ausreichen, um die Löcher in den Kassen zu füllen.

Donnerstag, 2. April: Kurzarbeit im Kantonsspital
Das Kantonsspital Graubünden hat für knapp 600 seiner rund 2300 Mitarbeitenden Kurzarbeit angemeldet. Der Grund liegt in den geplanten Operationen, die nicht mehr durchgeführt werden dürfen. Spezialisten für ein neues Hüftgelenk oder eine Schnarch-Abklärung werden derzeit nicht benötigt.

Mittwoch, 1. April: Graubündner Kantonalbank unterstützt Wirtschaft
Die Graubündner Kantonalbank (GKB) verstärkt wegen der Corona-Pandemie die staatlichen Hilfen von Bund und Kanton. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen mit insgesamt 200 Millionen Franken gestützt werden.

Den grossen Brocken davon machen mit mindestens 150 Millionen Franken Amortisationserlasse aus. Indem die Bank auf Rückzahlungen zum vereinbarten Termin verzichte, bleibe das Geld in der Wirtschaft.

Dienstag, 31. März: Engadin Skimarathon mit sechsstelligem Minus
Es wird mit einem tiefen sechsstelligen Verlust für den Engadin Skimarathon gerechnet. Die Zukunft sei aber nicht in Gefahr, schreibt das OK allen angemeldeten Läuferinnen und Läufern. Zwei Millionen Franken haben die Organisatoren schon vor der Absage für den Marathon ausgegeben, dazu kommen weitere 700'000 Franken Einnahmen, die wegfallen. Um diese Verluste aufzufangen, werden zwei Drittel des eingenommenen Startgeldes zurückbehalten.

Dienstag, 31. März: Chur sagt die Maiensässfahrt ab
Man habe momentan zu wenig Zeit, diesen Traditionsanlass richtig vorzubereiten, teilt die Stadt mit. Die Maiensässfahrt ist ein jährlich wiederkehrendes Fest der gesamten Churer Schuljugend. Sie macht im Mai einen Tagesausflug auf Maiensässe. Der Brauch geht auf das Jahr 1854 zurück. Am Tag darauf ist schulfrei.

Schulreise
Legende: Der Brauch der Maiensässfahrt ist bald 170 Jahre alt. Imago

Montag, 30. März: Bündner Regierung schnürt Hilfs-Paket
Hauptbestandteil des Corona-Paketes sind kantonale Bürgschaften in der Höhe von 80 Millionen Franken. Die Solidaritätsbürgschaften sind auf maximal 15 Prozent des Umsatzerlöses und auf fünf Millionen Franken pro Unternehmen beschränkt. Der Kanton übernehme eine hundertprozentige Ausfallgarantie, sagt Volkswirtschaftsdirktor Marcus Caduff vor den Medien.

Montag, 30. März: Churer Stadtregierung bietet finanzielle Hilfe an
Die Churer Stadtregierung will ergänzend zu den Leistungen von Bund und Kanton Lücken schliessen und schnürte dafür ein eigenes Hilfspaket. So werden zugesagte finanzielle Hilfen in der Kultur, im Sport oder für Veranstaltungen ausbezahlt, selbst wenn die Anlässe nicht stattfinden. Bereits ausbezahltes Geld wird zudem nicht zurückverlangt.

Freitag, 27. März: Lehrabschlussprüfung trotz Corona
Am Plantahof in Landquart sollten etwa 80 Bäuerinnen und Bauern ihre Lehrabschlussprüfungen schreiben. Und an diesen Terminen halte man fest, betont die Landwirtschaftsschule. Aktuell werden die Inhalte übers Internet vermittelt, beispielsweise mit Videostreams. Die Prüfungen im April sollen in einem grossen Tagungssaal und gestaffelt stattfinden. Ein entsprechendes Gesuch ist noch beim Kanton hängig.

Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden, diverse Sendungen ab 16.03.2020 17:30 Uhr; wies; kelk; sda

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