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Graubünden Das Puff mit der Pufferzone

2010 haben der Schweizer Nationalpark und das Münstertal zusammen das UNESCO-Label für ein Biosphärenreservat erhalten. Die UNESCO hatte jedoch damals verlangt, dass die Region eine zusätzliche Pufferzone um das Parkgebiet errichtet. Doch nun spielen die Gemeinden nicht mit. Das Label ist gefährdet.

Legende: Audio Biosphären-Label gefährdet (3.12.2013) abspielen. Laufzeit 3:55 Minuten.
3:55 min

Für ihre intakte Natur und nachhaltige Wirtschaftsprojekte hat die Region Unterengadin und Münstertal das Label der UNESCO für ein Biosphärenreservat erhalten. Das Label wurde provisorisch und mit einer gewichtigen Auflage vergeben.

Die Verantwortlichen müssen um die Parkzone eine sogenannte Pflegezone schaffen. Bis Ende 2013 hätte ein pfannenfertiges Projekt vorliegen müssen. Doch nun haben die Verantwortlichen bei der Unesco mehr Zeit eingefordert.

Die betroffenen Gemeinden sträuben sich gegen diese Pufferzone. Sie fürchten Restriktionen und Verbote. Die Pufferzone umgibt laut Website der UNESCO die Kernzone, in diesem Fall den Nationalpark. Sie soll im Einklang mit umweltfreundlichen Nutzungen stehen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 tenniken
    Die Engadiner sollten jetzt intensiv nachdenken und sich überlegen, warum die ganze Welt auf Besuch kommt; ganz sicher nicht wegen ein paar kleingeistigen Krämerseelen und Dorfkönigen. Ist die einzigartige Naturlandschaft weg, kommt niemand mehr!
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