Das Wandern ist des Bündners Lust

Die Regierung des Kantons Graubünden setzt auf das Wandern. Mit dem Projekt «graubündenHIKE» sollen Rahmenbedingungen für das Wandern verbessert und damit der Tourismus angekurbelt werden. 3,2 Millionen Franken lässt sich das der Kanton kosten.

Wanderer passieren eine Kuhweide.

Bildlegende: Weniger ist mehr: Um als Wanderregion zu punkten, will Graubünden sein Wanderwegnetz verbessern. Keystone

Im ganzen verfügt der Kanton über ein rund 11'000 Kilometer langes Wandernetz. Dies sei eher zuviel, findet Peter Stirnimann, Leiter der zuständigen Fachstelle für Langsamverkehr. «Dieses riesengrosse Wegnetz wollen wir nun überprüfen.» Neben der Straffung des Wegnetzes sollen die Routen von Wanderern und Bikern stärker getrennt, neue Karten erstellt und die Signalisation erneuert werden.

Ziel des Projekts ist es, mit dem Wandern den Tourismus zu fördern. So sollen zusätzliche Logiernächte generiert und die Bergbahnfrequenzen erhöht werden. Das Projekt ist für die Jahre 2015 bis 2018 geplant.