«Das Wort 'Miss' gefällt mir überhaupt nicht»

Die Unterengadinerin Silvana Stecher erlebte am Samstag ihren ersten Auftritt als Schweizer Jägerin des Jahres. Im Gespräch verrät sie, weshalb das Ganze mehr als eine Miss-Wahl ist.

Eine junge Frau lächelt in die Kamera, inmitten der Engadiner Herbstlandschaft.

Bildlegende: Silvana Stecher ist die Jägerin des Jahres. ZVG

Die Unterengadinerin Silvana Stecher hat in den kommenden beiden Jahren das Amt der «Schweizer Jägerin des Jahres» inne. Eine Miss-Wahl sei diese Ausmarchung aber nicht: «Es geht um mehr als Schönheit und eine Scherpe. Meine

Aufgabe ist es, der Bevölkerung aufzuzeigen, was hinter der Jagd steckt und weshalb es diese braucht.» Die Aufgabe sei gerade darum wichtig, weil die Jagd immer mehr unter Druck steht. So auch in Graubünden, wo aktuell eine Initiative im Raum steht, welche die Jagd in mehreren Puntken restriktiver gestalten will. Ein politisches Amt sei die Jägerin des Jahres aber nicht: «Es geht in erster Linie um Öffentlichkeitsarbeit.»

«  Das Amt beinhaltet mehr als Schönheit und eine Scherpe. »

Silvana Stecher
Jägerin des Jahres

Silvana Stecher stammt aus einer Jägerfamilie. «Die Jagd hat mich immer schon begleitet und fasziniert. Irgendwann habe ich mich dann im Schiessen versucht und gemerkt, dass mir auch das liegt», erklärt sie die Gründe dafür, selbst Jägerin geworden zu sein.