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Graubünden «Der Aufmarsch zeigt, wie gross die Sorgen sind»

In Chur trafen sich am Montag Vertreter der Bündner Konzessionsgemeinden. Ein zentrales Thema dabei: die Angst, dass Wasserzinsen gestrichen werden.

Ein Stausee inmitten eines schroffen Gebirgszugs.
Legende: Der Albigna-Stausee im Bergell. Keystone

«Was gewisse Leute von sich geben, ist dramatisch», sagt Not Carl, Präsident der Interessengemeinschaft der Bündner Konzessionsgemeinden. Mit «dramatisch», meint er die Forderungen, Wasserzinsen zu streichen. Gerade gewisse Gemeinden wären davon schwer betroffen. «Deshalb müssen wir uns auf die Verträge verlassen können.»

Wie gross die Sorgen sind, habe sich an der Generalversammlung der Konzessionsgemeinden gezeigt. «Der grosse Aufmarsch zeigte, wie ernst die Situation ist», so Not Carl weiter.

Carl hofft nun auf die Regierungskonferenz der Gebirgskantone. Diese müsse insbesondere darauf achten, dass die dezentrale Besiedlung nicht gefährdet wird.

Dass mit Fadri Ramming und Mario Cavigelli zwei Bündner an der Spitze der Regierungskonferenz sind, stimmt ihn zuversichtlich: «Ich habe das Gefühl, sie vertreten uns gut.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Die Wasserzinsen sind vielen ein Dorn im Auge, das ist wohl wahr. Auffallend ist auch, dass man im Zusammenhang mit dem Stromabkommen mit der EU dieses Thema kaum bis gar nicht zur Sprache bringt. Man kann nämlich davon ausgehen, dass diese Regelung, da ebenfalls betroffen sein kann und der EU ebenfalls ein Dorn im Auge sein wird oder gar muss.
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