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«Der letzte Schnee» Von einem Skilift, von Frauen und vom Klimawandel

Autor Armin Camenisch.
Legende: Camenischs Buch handelt von Paul und Georg, die einen Skilift für den Winter bereit machen und dabei im Gespräch sind. Keystone

Esther Krättli, Literraturredaktorin beim Romanischen Radio und Fernsehen (RTR) hat das neue Buch des Bündner Schriftstellers gelesen. Die beiden Protagonisten Paul und Georg machen im Buch einen Skilift für den Winter bereit. Dabei philosophieren sie über Gott und die Welt.

SRF News: Esther Krättli, zwei Männer, die miteinander reden. Das klingt ziemlich unspektakulär.

Esther Krättli: Es passiert schon auch etwas, die beiden arbeiten ja, stellen sich auf den Winterbetrieb ein. Sie warten auf Schnee, regen sich über den fehlenden Schnee auf und diskutieren über ihr Dorf, über Menschen, aber auch über ihre Träume.

Was sind das für Typen? In der «Südostschweiz» war vor einigen Tagen zu lesen, es seien zwei «Bündner Calöri». Stimmt das?

Auf keinen Fall. Die beiden haben Lebenserfahrung, sie sind ein gutes Team und sie sprechen respektvoll über Frauen. Georg ist eher der gewissenhafte Typ, der sicherstellt, dass alles klappt. Paul ist mehr der kommunikative Typ.

Der fehlende Schnee wird immer wieder thematisiert. Ist der Klimawandel Thema des Buchs?

Ein Thema sicher. Aber es geht nicht nur um den Klimawandel. Vor den Augen der beiden verschwindet gerade vieles. Von der Post über das Restaurant im Dorf, bis eventuell auch zum Wintertourismus. Die Welt scheint sich zu verabschieden.

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