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Graubünden «Der Wolf ist ein starker Gegner»

Am Calanda lebt ein Wolfsrudel. Auch Bären werden in Graubünden erwartet. Vor diesem Hintergrund rechnet der Herdenschutzbeauftragte Jan Boner mit einem schwierigen Sommer.

Hund mit Schaf
Legende: Ein Herdenschutzhund bei der Arbeit. ZVG

«Wir schauen mit grosser Sorge auf den Sommer. Der Wolf ist ein starker Gegner, mit ihm ist nicht zu spassen». Das sagt der Herdenschutzbeauftragte Jan Boner im Gespräch mit dem Regionaljournal Graubünden von Radio SRF.

Arbeit mit Schutzhunden aufwändig

Zum ersten Mal seit 100 Jahren lebt ein Wolfsrudel am Calanda. Schutzhunde, welche in der Südostschweiz meist aus einer Misoxer Zucht kommen, werden eingesetzt. Jan Boner kennt diese Tiere von klein auf. Der Herdenschutzbeauftragte vermittelt zwischen Hundezüchtern, Bauern und Behörden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Wittwer, Thun
    Der Bund oder der Kanton muss bezahlen für ein Vorgehen das sich jeglicher Realität entzieht. Wer ist der Kanton und Bund? Niemand anders als wir Schweizerbürger, oder? Wir bezahlen ein Vorhaben das der WWF aufgestellt hat. Dann hat er auch für sämtliche Kosten und das grosse Leid, das den Haustieren und dem Menschen angetan wird, aufzukommen. Jeder Haftpflichtfall hat der WWF zu verantworten. Es ist eine Frage der Zeit, dass die Herdenhunde und Menschen von Wölfen und Bär getötet werden.
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  • Kommentar von Peter Frei, Zürich
    Als Betroffener eines Angriffs von Herdenschutzhunden auf einer Bergwanderung frage ich mich, warum es nicht möglich ist, diese Hunde so abzurichten, dass sie unterscheiden können zwischen einem Mensch und einem Raubtier wie Bär und Wolf oder einem anderen Hund. (Ich habe mich nach Empfehlung verhalten, trotzdem...). Diese Herdenschutzhunde verderben seither jede Freude in bündnerischen Alpgebieten zu wandern. Denn grossräumiges Ausweichen ist eben in vielen Fällen im Berggebiet nicht möglich
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    1. Antwort von Peter Escher, Zermatt
      Peter Frei -Richtig - doch Instinkt und Schutz für die Schafe - so ist der Wanderer eben auch ein " Eindringling ". Abhilfe ist möglich; wenn unsere Schafe Vorrang haben und NICHT der Wolf...
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    2. Antwort von Peter Wittwer, Thun
      Es ist ganz klar der Wolf und der Bär die uns die Wanderwege ect. streitig machen. Die Alpenkonvention muss abgeändert werden die zwischen Italien, Österreich und der Schweiz abgeschlossen wurde. Der WWF hat wohl eine grosse Summe gespendet, damit dieser "Blödsinn" umgesetzt werden sollte. Nötigenfalls mit einer Volksabstimmung ist zu erreichen, dass alle Bären und Wölfe, wo sich in der Schweiz befinden, abgeschossen werden. Die Politik muss sich einschalten.
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