«Die Dreisprachigkeit ist die grosse Herausforderung»

Am Rande der Ferbuarsession wurden die Bündner Parlamentarier über die Umsetzung des Lehrplan 21 informiert. Graubünden gehört zu den letzten Kantonen, welche den Lehrplan einführen. Der zuständige Regierungsrat Martin Jäger verweist auf die schwierige Ausgangslage.

Lehrplan 21

Bildlegende: Der Bündner Grosse Rat hätte bei der Umsetzung des Lehrplan 21 gerne mehr mitbestimmt. Keystone

Die Infoveranstaltung sorgte bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff. Das Parlament wollte eigentlich während der Session über den neuen Lehrplan diskutieren. Die Regierung setzte die Information aber am Abend nach Sessionsbeginn an. Sie kann alleine über den Lehrplan bestimmen.

«  Die Dreisprachigkeit ist eine Herausforderung.  »

Martin Jäger
Regierungsrat

Für Graubünden sei die Umsetzung des Lehrplans schwierig, sagt der zuständige Regierungsrat Martin Jäger im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Graubünden».

«Kinder mit romanischer, italienischer und deutscher Muttersprache müssen auf den gleichen Stand gebracht werden.» Die Reaktionen der Grossräte auf die Veranstaltung fielen schliesslich zu einem grossen Teil positiv aus.

Volk soll entscheiden

Dennoch steht der politische Prozess hinter dem Lehrplan nach wie vor in der Kritik. In einer kantonalen Initiative wird geforderet, dass das Volk künftig über neue Lehrpläne abstimmen kann.