Die Experten für Katastrophen

In Graubünden sind die ersten lokalen Naturgefahrenberater ausgebildet worden. Sie sollen den Gemeinden als Experten beiseite stehen, wenn es um Steinschläge oder Schlammlawinen geht.

Ein Berater erläutert eine Gefahrensituation.

Bildlegende: Graubünden bildet eigene Naturgefahrenberater aus. SRF

Die Naturgefahrenberater sollen den Gemeinden speziell bei der Beurteilung von Gefahrensituationen Hilfe leisten. Erstmals haben die Berater eine offizielle Bezeichnung. Viele der jetzigen Naturgefahrenberater arbeiten in ihren Gemeinden aber schon länger in diesem Bereich, etwa als Revierförster oder Werkmeister.

Kosten tragen Bund und Kanton

Der Grundkurs kostet rund 5000 bis 6000 Franken pro Teilnehmer. Dieser Betrag tragen Bund und Kanton gemeinsam. Für die Dienste der Experten bezahlen die jeweiligen Gemeinden aus der eigenen Kasse. Nach dem Grundkurs folgen für die Naturgefahrenberater noch zwei weitere «Modulkurse».