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Graubünden Die Holzklasse soll weg

Bequemer und behindertengerecht, dazu häufigere und komfortablere Verbindungen: die Strategie heisst «RhB 2020» und kostet die Rhätische Bahn 440 Millionen Franken.

In den nächsten acht Jahren wollen die Räthischen Bahnen (RhB) ihr Rollmaterial erneuern. Alte, unzweckmässige Bahnwagen werden etappenweise vom Schienennetz genommen. Sie werden durch neue Züge ersetzt oder saniert.

Die RhB tauscht rund 25 Prozent ihrer Flotte bis ins Jahr 2025 aus. Die Investitionen von 440 Millionen Franken in den Fahrzeugpark sind in den kommenden 5 bis 15 Jahren geplant.

Erwartungen der Regierung an die RhB

Die «RhB 2020» fahre mit einheitlicheren Zügen, die bequemer ausgestattet sind und auf den verkehrsreichen Achsen häufiger unterwegs seien, sagt RhB-Direktor Hans Amacker. Die neuen Züge werden behindertengerecht. Die Fahrgäste müssen sich auf eine Tariferhöhung einstellen.

Erstmals hat der Kanton Graubünden als Mehrheitsaktionär der RhB eine «Eignerstrategie» verfasst. Darin enthalten sind Erwartungen, die die Bündner Regierung an das Unternehmen stellt.

Weniger Stellen wegen neuem Material

Das neue Lok- und Wagenmaterial wird die Aufgaben bestimmter Berufsgruppen verändern. In ein paar Jahren wird ein Stellenabbau im Rangierdienst erwartet, der laut Direktor Amacker über Fluktuationen und Verschiebungen aufgefangen werden kann.

Dank des neuen Halbstundentakts werden Stellen für Lokführer geschaffen. Im Freizeitverkehr setzt die RhB unverändert auf ihre Paradepferde, den Glacier- und den Bernina Express.

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