Die Hotelbetten bleiben häufiger leer

Der Schneemangel hat in der Schweiz im Januar zu einem Einbruch bei den Hotelübernachtungen geführt. Graubünden verzeichnete im Vergleich zum Januar 2015 ein Minus von über 16 Prozent.

Hotel in Davos

Bildlegende: Im Januar wurden im Kanton Graubünden 16 Prozent weniger Übernachtungen verbucht. Keystone

Besonders in den Bergen blieben die Gäste aus. Graubünden verzeichnete gegenüber dem Janaur 2015 mit einem Minus von über 16 Prozent oder 106'000 Logiernächten den deutlichsten Rückgang aller Regionen, wie am Montag veröffentlichte Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen.

Euroschwäche und Rubelkrise

Auch der starke Franken macht dem Schweizer Tourismus weiterhin zu schaffen. Dies führte dazu, dass die Zahl der Logiernächte der ausländischen Gäste weiter um 8,4 Prozent auf 1,3 Millionen sank. Gäste aus der Schweiz kamen ebenfalls auf 1,3 Millionen Logiernächte - das entspricht einer Abnahme von 5,2 Prozent.

Wegen der Rubelkrise verbringen auch die Russen ihre Ferien seltener in der Schweiz. Die Abnahme von 22'000 Logiernächten entspricht einem Rückgang von 28 Prozent. Auch Frankreich, die Niederlande, Belgien, Italien und das Grossbritannien wiesen Rückgänge auf. Demgegenüber verzeichneten die US-Amerikaner ein Plus von knapp 9 Prozent.