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Instrumentenbau Die Klavierbauer von Davos

In Davos wird zur Zeit in Kleinserie ein Klavier produziert, ein Novum in der Schweiz. Bei der Produktion setzen die Klavierbauer von Piano Rätia auf regionale Materialien und Fertigung. Lob für das Instrument gab es bereits von der Fachpresse.

  • Florian Kamnik und Janos Selmeczi-Horvath hatten die Idee für ein Schweizer Klavier bereits vor mehr als 30 Jahren. Vor vier Jahren haben sie ernst gemacht und angefangen.
  • Der Prototyp ist seit einem Jahr fertig. Das Klavier besteht aus 12'000 Einzelteilen, vieles kommt aus der Region und wird auch im Grossraum Graubünden gefertigt. Das Modell heisst «Raetia 132», es kostet rund 45'000 Franken.
  • Das Klavier ist ein Schwergewicht, es dürfte geschätzte 350 Kilogramm auf die Waage bringen.
  • Vom deutschen Fachmagazin Piano-News bekamen die Davoser Klavierbauer Bestnoten, ihr Klavier müsse sich vor Konzertklavieren der Topmarken wie Steinway & Sons oder Bösendorfer nicht verstecken.
  • Als nächstes soll eine Dreier-Serie fertiggebaut werden. Diese Instrumente sollen dann Konservatorien, Musikhäusern und Musikern vorgestellt werden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
    Wenn's um Klaviere geht, nicht um Flügel, dann hat es andere Marken, die wesentlich besser sind, als Bösendorfer und Steinway.
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    1. Antwort von Jean-Christophe Hannig (Jean-Christophe Hannig)
      Sehr geehrter Herr Kunz, nur der professionellen Neugierde halber: welche Marken würden Sie vorne sehen? Um Missverständnisse auszuschliessen: ich schätze die Qualitäten der genannten Bösendorfer und Steinway, bin aber kein Anhänger der Meinung es gäbe nicht auch mindestens gleich gute andere.
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