Die Rhätische Bahn und ihr Sorgenkind Güterverkehr

Die RhB schliesst 2013 mit einem Plus von 261'000 Franken ab. Probleme bereitet jedoch der defizitäre Güterverkehr. Die Bahn will nun neue Kunden gewinnen und Abläufe effizienter gestalten.

Rhätische Bahn

Bildlegende: Die RhB sucht neue Lösungen für das schlechte Gütergeschäft. zvg

Die Rhätische Bahn (RhB) hat letztes Jahr den höchsten Verkehrsertrag ihrer 125jährigen Geschichte erwirtschaftet. Während die Schmalspurbahn im Personenverkehr zulegte, musste sie im Güterverkehr einen Betriebsverlust ausweisen.

Insgesamt 127 Millionen Franken nahm die RhB im vergangenen Jahr ein, 2,7 Millionen Franken mehr als im Jahr davor. Wie die Bahn am Montag in Chur weiter bekannt gab, steuerte der Personenverkehr 96,2 Millionen Franken bei, der Güterverkehr 16,1 Millionen Franken, und aus dem Autoverlad am Vereina flossen 14,2 Millionen Franken in die Kasse. Unter dem Strich gab es einen Jahresgewinn von 261'000 Franken.

Im Güterverkehr hat die Bahn eigenen Angaben zufolge kein Geld verdient. Es musste auf Betriebsebene ein Verlust von 2,7 Millionen Franken ausgewiesen werden. Die Markterträge seien deutlich unter den Erwartungen geblieben, schrieb das Bahnunternehmen. Die Investitionen beliefen sich auf 192 Millionen Franken.