Die Standortgemeinden Davos und St. Moritz sagen Ja zu Olympia

Die beiden vorgesehenen Austragungsorte Davos und St. Moritz sagen Ja zu einer Olympiakandidatur von Graubünden. Mit knapp 60 Prozent Nein-Stimmen verwirft die Hauptstadt Graubündens Chur die Olympia-Kandidatur aber klar.

Steinbock Figur mit Graubünden Signet

Bildlegende: Anders als in den Standortgemeinden Davos und St. Moritz, lehnt die Mehrheit der Bündner eine Olympia Kandidatur ab. Keystone

Davos und St. Moritz stimmen dem Kandidaturbeitrag für die Olympischen Winterspiele zu, wenn auch eher knapp. In Davos sind es 2'749 Ja-Stimmen gegenüber 2'079 Nein-Stimmen, bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung von knapp 70 Prozent. Auch in St. Moritz ist die Stimmbeteiligung mit 67 Prozent hoch. 1'062 Ja-Stimmen stehen 679 Nein-Stimmen gegenüber.

Bei knapp 8'000 Nein-Stimmen gegenüber rund 5'000 Ja-Stimmen nimmt Chur deutlicher Stellung als erwartet. Die Olympia-Kandidatur wird damit von den Churerinnen und Churern klar verworfen.

Noch sind nicht alle Gemeinden ausgezählt, und das defintive Resultat steht noch aus. Ein Trend sieht 54 Prozent Nein-Stimmenanteil voraus.