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Ski WM St. Moritz Die WM wird teurer als geplant

Die Organisatoren der Ski WM 2017 in St. Moritz bitten das Oberengadin und den Kanton um eine zusätzliche halbe Million Franken. Vor allem die Sicherheitskosten seien höher als ursprünglich budgetiert.

Skifahrer im Nebel
Legende: Bei der Finanzierung der WM suchen die Organisatoren noch den Weg. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • In einem Brief bittet das OK das Oberengadiner Parlament um eine Defizitgarantie über 250'000 Franken. Dieselbe Anfrage habe man beim Kanton deponiert. Insgesamt fordern die Organisatoren also eine halbe Million zusätzlich.
  • Vor allem die Sicherheitskosten seien gestiegen. Aufgrund der «internationalen Sicherheitslage» rechnet man mit Mehrkosten in der Höhe von 750'00 Franken.
  • Es gibt aber auch noch eine weitere Baustelle - den öffentlichen Verkehr. In diesem Bereich seien nicht alle Kosten gedeckt, heisst es im Brief. Die Defizitgarantien von Kreis und Kanton sollen auch hier einfliessen.

Zwei Monate vor der Eröffnung hoffen die Organisatoren also, dass sie eine halbe Million Franken zusätzlich erhalten. Die finanziellen Voraussetzungen hätten sich «drastisch» zu Ungunsten der WM entwickelt.

Bereits im August haben die Organisatoren den Kreis um mehr Geld für den öffentlichen Verkehr gebeten. Der Antrag wurde damals abgelehnt.

Sendebezug: SRF1, Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden, 12:03 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Das Budget dieser Spiele ist immer unreal. Ausserdem sind die finanziellen Voraussetzungen zu drastisch zu Ungunsten der WM.. Auch die Umwelt leidet immer mit. Die Mehrkosten dürfte wieder einmal mehr der Bürger zahlen. Die Organisatoren sollen endlich aufhören auf Teufel komm raus dieses Spiele in die Schweiz zu bringen.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Und da träumen einige Spinner von einer Olympiade in der Schweiz, wenn von Sparmassnahmen die Rede ist???!!!
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Genau darum darf es in der Schweiz keine Olympia geben, wenn man nicht gelernt hat zu rechnen sollten man auch keine Gross Anlässe veranstalten dürfen. Man könnte diese Beispiele noch beliebig erweitern immer mit den gleichen Resultat!!! Wir Bürger dürfen die Tickets bezahlen werden abgezockt und zu guter letzt dann auch noch das Minus mit den Steuern ausgleichen...
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      In der Schweiz geht das ja noch. Doch in andern Ländern werden die Kosten extra tief Ausgewiesen um etwelchen Gegner den Wind aus den segeln zu nehmen, einmal Angefangen will kann man dann nicht Mehr Aufhören, Sie in Hamburg die Elbphilharmonie, Kostenvoranschlag 77 Millionen, Endpreis 789 Millionen, ich Habe mich dabei nicht verschrieben, ist nachprüfbar. Da ist die halbe Million fast ein Klacks! Aber sonst gebe ich Ihnen vollkommen Recht Herr Blatter.
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