Ems-Chemie wächst weltweit

Die in Domat-Ems ansässige Ems-Chemie hat im Geschäftsjahr 2013 einen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% höheren Umsatz von 1,89 Mrd CHF erzielt. Der Bruttogewinn wuchs um 13% auf 424 Millionen Franken.

Ems-Chefin Magdalena Martullo

Bildlegende: Ems-Chefin Magdalena Martullo konnte wiedrum Rekordzahlen melden. Keystone

Alle Konzernregionen verzeichneten nach Angaben von Ems ein Wachstum. Namentlich in Asien - und hier vor allem in China - sei es besonders stark ausgefallen.

Erfolgreiche Polymere

Positiv auf das Ergebnis habe sich das Wachstum mit hochmargigen Spezialitäten im Bereich Hochleistungspolymere ausgewirkt. Das Finanzergebnis belief sich auf 16 Mio. Franken nach 3 Mio. im Vorjahr. Der Reingewinn stieg um 18 Prozent auf 324 Mio. Franken.

Erwartungen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Ems-Chemie die Erwartungen der Analysten einmal mehr übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2013 wird den Aktionären die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 8,50 Franken je Aktie und einer zusätzlichen Dividende von 2,50 Franken beantragt. Damit steigt die Gesamtausschüttung um 1,00 auf 11,00 Franken je Anteil. Für 2014 rechnet Ems mit einem leicht höheren Umsatz als im Vorjahr bei einem leicht überproportional steigenden Betriebsergebnis.

Strategie fortsetzen

Das Unternehmen werde seine Strategie des Wachstums mit Spezialitäten im Bereich Hochleistungspolymere fortführen; im Mittelpunkt stünden dabei der weitere Ausbau der weltweiten Marktpositionen und die Realisierung von Innovationen. Ein besonderer Innovationsschwerpunkt werde auf China gelegt.