Fast vier Millionen muss die RhB nach Steinschlag bezahlen

Ab diesem Freitag ist die Strecke zwischen Chur und Arosa wieder durchgehend befahrbar. Die Sicherungsarbeiten nach einem Steinschlag bei Lüen kosten fast 4 Millionen Franken. Mittelfristig sei die Strecke nun wieder sicher, längerfristig suchen die Verantwortlichen andere Lösungen.

Das Felssturzgebiet

Bildlegende: Das Felssturzgebiet ueber der RhB-Linie bei der Station Lueen im buenderischen Schanfigg Keystone

Nach einem Steinschlag war die Strecke bei Lüen bereits im Frühling längere Zeit gesperrt. Im Oktober sind neue Felsmassen über die Geleise ins Tal gestürzt. Die Strecke wurde erneut rund zwei Monate geschlossen.

Die Verantwortlichen waren seither mit Aufräum- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Der gefährliche Hang musste von grossen Steinen befreit werden und für die Sicherheit wurden Netze montiert. Dank dem guten Wetter sei man rechtzeitig zum Start der Wintersaison mit den Arbeiten fertig geworden mit, sagt der Leiter Infrastruktur der RhB, Christian Florin, im Regionaljournal Graubünden.

Die Kosten für die aufwändigen Arbeiten belaufen sich auf fast vier Millionen Franken. Langfristig wird die Sicherung des Streckenabschnittes bei Lüen noch mehr kosten. Die Verantwortlichen der RhB überlegen sich eine Tunnellösung oder eine Galerie.