Fusionsprojekt im Prättigau abgebrochen

Aus fünf mach eins, daraus wird nichts im oberen Prättigau. Das Fusionsprojekt zwischen Küblis, Klosters, Luzein, Saas und St. Antönien ist gescheitert. Der Vorstand von Klosters hat sich zurückgezogen, die Gemeinde habe zur Zeit andere Prioritäten.

Blick auf Klosters.

Bildlegende: Die verschiedenen grösseren Projekte hätten gegenüber einer Fusion Vorrang, sagt der Gemeindepräsident. Keystone

«Wir sind zum Schluss gekommen, dass es für Klosters nicht sinnvoll ist, die Fusionsabklärungen weiterzutreiben», sagt der Klosterser Gemeindepräsident Kurt Steck. Es stünden in seinem Dorf verschiedene grössere Projekte an, diese hätten gegenüber einer Fusion mit den Nachbargemeinden Vorrang.

Klosters sei aber daran interessiert auch in Zukunft eng mit den andern Gemeinden zusammenzuarbeiten. Mehr als zwei Jahren wurde in der Region bereits über einen Zusammenschluss der Gemeinden Küblis, Saas, Luzein, St. Antönien und Klosters diskutiert.