Gästeschwund bei Bündner Bergbahnen

Die Bündner Bergbahnen hatten in dieser Saison bislang rund 20 Prozent weniger Gäste als 2013. Die Touristen seien nicht in die Skigebiete gekommen, sondern hätten andere Angebote genutzt, schreibt Bergbahnen Graubünden.

Skifahrer

Bildlegende: Ein Wintersportler in der Abfahrt vom Crap Sogn Gion nach Plaun am 15. Dezember 2014. Keystone

Tagesgäste seien in der Altjahreswoche wegen der schwierigen Strassenverhältnisse davon abgehalten worden, in die Berge zu reisen, teilte Bergbahnen Graubünden mit. Dem Tourismusmonitor des Verbandes sind 23 Bergbahnen oder 90 Prozent des Bündner Transportumsatzes angeschlossen.

Gegenüber 2013 wurden ab Saisonbeginn und bis 31. Dezember 19,9 Prozent weniger Ersteintritte registriert. Im Vergleich zum Mittel der vergangenen fünf Jahre waren es 14,6 Prozent weniger. Verluste verzeichneten das Unterengadin, die Regionen Davos/Klosters, Surselva und Mittelbünden. Das Oberengadin dagegen blieb fast auf Vorjahreskurs.

Ein gutes neues Jahr

Eine Wende brachten erst der Donnerstag und der Freitag, nachdem am 31. Dezember das Wetter gebessert hatte. Am Neujahrs- und am Berchtoldstag seien die Frequenzen hervorragend gewesen. Allerdings liessen sich die Einbussen in dieser Saison kaum mehr aufholen, heisst es weiter.