Zum Inhalt springen
Inhalt

Graubünden Gemeinden haben wenig Interesse an Zweitwohnungs-Steuer

Wer seine Ferienwohnung in Silvaplana nicht weiter vermietet, muss eine Steuer bezahlen. Das hat das Bundesgericht entschieden. Trotz des Urteils: Es zeigen sich noch keine weiteren Gemeinden interessiert, so eine Steuer auch einzuführen.

Drei Engadiner Häuser
Legende: Auf Zweitwohnungen darf eine Steuer erhoben werden. Das hat das Bundesgericht entschieden. Keystone

Andere Tourismusregionen haben bereits ihre eigenen Modelle. In Flims ist beispielsweise ein neues Tourismusgesetz in der Pipeline, über welches die Bevölkerung demnächst abstimmen wird. Auch Davos hat kein Interesse, wie Landammann Tarzisius Caviezel auf Nachfrage des «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF sagt. Davos habe kürzlich die Liegenschaftssteuer eingeführt. Das sei ein faireres System, so Caviezel

Die Gemeinde Silvaplana hatte die Zweitwohnungssteuer mit dem Ziel eingeführt, das Dorf zu beleben und günstigere Wohnungen für Einheimische zu fördern. Über hundert Eigentümer wehrten sich mit einer Beschwerde gegen die Einführung dieser Zweitwohnungssteuer. Das Bundesgericht wies die Beschwerden gegen den vorinstanzlichen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden aber ab.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Heinrich Tischhauser, Abtwil
    Zuerst wird der Bau von Zweitwohnungen gefördert bis Geisterquartiere entstehen. Werden die Bilder zunehmend unerträglich, lassen sich die "Strategen" neue Steuerabgaben einfallen. Das ist einmal mehr der Beweis, dass der "Dörflipolitik" jede Weitsicht fehlt und der Bund dann zu Gegenmassnahmen greifen muss (z.B. Umsetzung Zweitwohnungsinitative usw.). Die Politik bringt es nicht zustande, über Generationen hinweg zu denken und zu handeln, vor allem nicht in der Boden- und Bebauungspolitik.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen