Gericht weist Beschwerde gegen Arosa-Fusion ab

Das Bündner Verwaltungsgericht hält das Fusionsverfahren der Schanfigger Gemeinden für rechtmässig. Arosa, Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig können aber noch nicht sofort zur Gemeinde Arosa fusionieren.

Blick auf St. Peter und ins Tal Richtung Arosa

Bildlegende: St. Peter hat sich auch dafür ausgesprochen, mit Arosa zu fusionieren. Keystone

Im Juni 2012 beschloss beschlossen die Schanfigger Gemeinden eine Talfusion zur neuen Gemeinde Arosa. Lediglich Maladers sollte vorerst eigenständig bleiben, da das Dorf eher Chur-orientiert ist.

Gegen den beschlossenen Fusionsvertrag reichten drei Beschwerdeführer eine Aufsichtsbeschwerde bei der Bündner Regierung ein. Diese wurde abgelehnt. Die Fusionskritiker gingen darauf vor Verwaltungsgericht.

Auch das Gericht weist die Beschwerde nun ab. Die Bündner Regierung zeigt sich in einer Mitteilung «erfreut» über diesen Entscheid. Die Fusions- Gegner können den Entscheid des Verwaltungsgerichts noch vor Bundesgericht anfechten.