Gratis-Skischule als Modell für Graubünden

Mit dem Angebot der Gratis-Skischule für Kinder lockt Arosa diese Saison neue Gäste auf die Pisten. Die Aktion sei ein voller Erfolg, sagt Tourismusdirektor Pascal Jenny. Nun soll der Kanton Graubünden das Thema aufnehmen.

Ein Skilehrer steht vor einer Guppe Kinder im Schnee.

Bildlegende: Das Angebot der Gratis-Skischule für Kinder wird rege genutzt. Keystone

Der Tourismusdirektor von Arosa schwärmt: «Die Gratis-Skischule ist ein Riesenerfolg.» Es hätten deutlich mehr Kinder in die Skischule besucht als noch vor einem Jahr, sagt Pascal Jenny. Die Kinder kommen mit der ganzen Familie nach Arosa und bringen so mehr Gäste in den Wintersportort.

Bis Ende Februar habe man 3000 neue Familien registriert, die in dieser Saison in Arosa Ferien gemacht hätten, sagt Jenny. Was in Arosa funktioniert, könne auch in andern Regionen klappen. Deshalb schlägt Jenny vor, die Gratis-Skischule auf ganz Graubünden auszudehnen. Der Kanton soll dabei helfen.

Beim Bündner Amt für Wirtschaft und Tourismus reagiert man zurückhaltend. Eine solche Idee müsse von untern her wachsen, sagt Amtsleiter Eugen Arpagaus. Der Kanton könne Skischulen gar nicht quersubventionieren. Der Aroser Tourismusdirektor will nun trotzdem beim Kanton vorstellig werden und seine Idee einreichen.