Graubünden bekommt als Wirtschaftsstandort schlechte Noten

Eine Studie der Credit Suisse sieht Graubünden bei der Standortqualität auf Rang 23 von 26. Hauptgrund für das schlechte Abschneiden ist die abgeschiedene Lage.

Blick von einem Berg auf das Churer Rheintal hinab.

Bildlegende: Das Churer Rheintal ist für Unternehmen die attraktivste Region Graubündens. Keystone

Durch die anspruchsvolle Topographie seien die verschiedenen Regionen schwierig zu erreichen, so die Studie. Hinter Graubünden liegen nur noch die Kantone Neuenburg, Wallis und Jura.

Nicht alle Bündner Regionen seien jedoch gemäss der Untersuchung gleich unattraktiv, sagte Thomas Rühl von der Credit Suisse gegenüber dem «Regionaljournal Graubünden» von Radio SRF. So schneide das Churer Rheintal verglichen mit anderen Regionen in der Schweiz durchaus gut ab.

Beim Kanton Graubünden zeigt man sich nicht erfreut, sieht aber ebenfalls die Problematik der Peripherie. Verbesserungspotential ortet man beim Kanton insbesondere im Bereich von Bildungsangeboten, sowie im weiteren Ausbau von Strasse und Schiene.