Graubünden Ferien darf nicht mitmachen bei Weltausstellung

Im Mai 2015 startet die Weltausstellung in Mailand. Auch Graubünden will sich ein Stück des Kuchens abschneiden. Doch bei einem gemeinsamen Auftritt hapert es. Überraschend auch: Graubünden Ferien wurde nicht involviert.


Visualisierung Expo in Mailand... Platz mit Leuten

Bildlegende: An der Expo in Mailand möchte sich der Kanton Graubünden von seiner Sonnenseite zeigen und Kontakte knüpfen. ZVG

Graubünden will sich 2015 an der Weltausstellung in Mailand von seiner besten Seite zeigen. Der Kanton soll in wichtigen Schlüsselbereichen als attraktiver Standort wahrgenommen werden. Und der Kanton präsentiert sich nicht alleine, sondern zusammen mit den Gotthardkantonen, Uri, Wallis und Tessin.

Nicht involviert in die Planung der verschiedenen Auftritte wurde die Dachorganisation Graubünden Ferien. Sie hat keinen Auftrag vom Kanton bekommen für diese Arbeit. Markus Haltiner, Expo-Verantwortlicher beim Amt für Wirtschaft und Tourismus, sagt im «Regionaljournal» von Radio SRF: «Die Märkte in Italien werden nicht von Graubünden Ferien sondern von den Destinationen in den Regionen bearbeitet».

Tourismusorganisation ist enttäuscht

Bei Graubünden Ferien weiss man schon lange von diesem Entscheid. Ganz verbergen können die Verantwortlichen die Enttäuschung nicht. «Wir hätten uns sehr gerne und mit viel Herzblut engagiert», erklärt die stellvertretende Direktorin Miriam Keller.

Die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat Cassiano Luminati. Er beschäftigt sich im Puschlav intensiv mit der Weltausstellung. Diese sei zwar keine Ferienmesse, trotzdem findet er, dass man das Know-How von Graubünden Ferien durchaus einbinden müsste.