Graubünden soll mit Kulinarik punkten

Graubünden hat Traditionen, ein reiches kulinarisches Erbe und viele Betriebe, die bereits heute mit entsprechenden Produkten regional erfolgreich sind. Ein neues Projekt mit dem Titel «Graubünden Viva» will den Kanton neu als «Hochburg der Genusskultur» positionieren.

Trockenfleisch

Bildlegende: Graubünden möchte nicht nur mit weissem Schnee reizen sondern auch mit kulinarischer Vielfalt. Keystone/Symbolbild

Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen und vieles ist noch unklar. Dank einer Anschubfinanzierung des Kantons, von 550'000 Franken, konnte der Verein «Graubünden Viva» gegründet werden.

Ziel des Vereins ist es, den Kanton gegen aussen als Reisedestination mit besonderen kulinarischen Werten zu positionieren. Graubünden habe in allen Bereichen der landwirtschaftlichen Produktion, des kulinarischen Erbes und der Gastronomie international gesehen sehr grosses Potential, sind sich die Initianten sicher.

Es gelte nun die schon vorhandenen Winzer, Metzger, Bierbrauer, Direktvermarkter etc., besser ins Schaufenster zu stellen, hiess es heute an einer Medienorientierung.

«Der Schnee ist überall weiss, der Himmel überall Blau», sagte Eugen Arpagaus, Chef des Bündner Amts für Wirtschaft. Man müsse das Einzigartige, von dem Graubünden gerade im Bereich Kulinarik einiges habe, besser herausstreichen.