Graubünden und der HSV werden Partner

Die Bündner Touristiker entdecken «König Fussball». Graubünden Ferien und der Hamburger Sportverein (HSV) gehen eine Partnerschaft ein. Graubünden wirbt im Stadion und hofft so auf neue Gäste. Der Club reist in die Bündner Berge in sein Sommertrainingslager.

Vorstandsvorsitzender Beiersdorfer, Trainer Slomka, Medienchef Wolf, GRF-CEO Thoma und Marketing-Vorstand Hilke.

Bildlegende: Vorstandsvorsitzender Beiersdorfer, Trainer Slomka, Medienchef Wolf, GRF-CEO Thoma und Marketing-Vorstand Hilke. zvg

Zwischen Graubünden und dem HSV besteht schon seit längerem eine Verbindung. Der Milliardär und Mäzen des Fussballclubs Klaus-Michael Kühne besitzt ein Feriendomizil auf der Lenzerheide. Und kürzlich hatte er die Davoser Hochgebirgsklinik vor dem Konkurs gerettet.

Das sei allerdings mehr ein Zufall, heisst es beim HSV. Kühne sei nicht involviert gewesen bei den Verhandlungen. Beide Seiten erhoffen sich von der Partnerschaft einiges.

Graubünden Ferien (GRF) will mit gezielter Werbung rund um die Fussballspiele des HSV potentielle Wintergäste ansprechen. «Die Hanseaten sind sehr berg-affin», sagt Gieri Spescha von GRF. Wie viel sich die Tourisusorganisation das «Abenteuer Bundesliga» kosten lässt, will Spescha nicht verraten.

Der Hamburger Sportverein plant künftig seine Sommertrainingslager in den Bündner Bergen zu machen. «Es ist wunderbar eine Heimat für unsere Trainingslager zu bekommen», freut sich Joachim Hilke, Vorstandsmitglied beim HSV.

Dass Tourismusregionen eine Partnerschaft mit einem Bundesligaclub eingehen ist nicht neu. Heidiland Tourismus hat im letzten Jahr eine Zusammenarbeit mit dem VfL Wolfsburg beschlossen.