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Graubünden Grünes Licht für den Neubau des Albulatunnels

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat der Rhätischen Bahn (RhB) die Baubewilligung für den Neubau des Albulatunnels II erteilt. Somit können nach mehrjähriger Planung die Vorbereitungsarbeiten starten.

Der Tunneleingang bei Preda/GR
Legende: Der Tunneleingang bei Preda/GR Keystone

Ziel ist es, den Bahnbetrieb im neuen Tunnel Ende 2020 aufzunehmen und anschliessend den bestehenden Tunnel bis Ende 2021 für die zukünftige Funktion eines Sicherheitstunnels umzubauen. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf ca. 345 Millionen Franken. Insgesamt waren gegen das Projekt 25 Einsprachen eingegangen, für welche fast ausschliesslich einvernehmliche Lösungen gefunden wurden.

«Gravierender Erneuerungsbedarf»

Der 5'864 Meter lange Albulatunnel zwischen Preda und Spinas wurde 1903 in Betrieb genommen und ist Teil des UNESCO Welterbes «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina». Die Zustandserfassung des eigentlich für den Dampfbetrieb gebauten Tunnels im Jahr 2006 ergab gravierenden Erneuerungsbedarf und erheblichen Nachholbedarf bezüglich Sicherheit. Nach eingehendem Vergleich von diversen «Instandsetzungsvarianten» und der Variante «Neubau» entschied sich die RhB 2010 für einen Neubau. Ausschlaggebende Argumente dafür waren der relativ geringe Kostenunterschied, kaum fahrplanrelevante Einschränkungen während der Bauphase und das wesentlich höhere Sicherheitsniveau, welches den neusten Normen und Vorschriften entspricht. Zudem ist ein Neubau nicht zuletzt vorteilhaft in Bezug auf die Nachhaltigkeit.

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