Bündner Baubranche Gutes Jahr für Bündner Baufirmen

Die Bündner Baubranche hatte im 2016 viel zu tun. Es sei ein gutes Jahr gewesen, heisst es beim Baumeisterverband. Es wurde beinahe so viel gebaut wie vor der Annahme der Zweitwohnungsinitiative. Verantwortlich sei die Bautätigkeit in Nordbünden. Anders sehe es in den Regionen aus.

Baustelle beim Albula-Tunnel im Kanton Graubünden.

Bildlegende: Die RhB, die Gemeinden, der Kanton und Private würden viel bauen, heisst es beim Branchenverband. Keystone

  • 991 Millionen Franken wurden im 2016 in Graubünden verbaut, so viel wie seit vier Jahren nicht mehr.
  • Zuwächse gab es im Wohnungs- sowie im Tiefbau. Die RhB, die Gemeinden, der Kanton und Private würden viel bauen, heisst es beim Branchenverband. Vor allem in Nordbünden sei die Nachfrage gross.
  • In den Tourismusregionen habe man wegen der Zweitwohnungsinitiative noch immer eine deutlich geringere Nachfrage als früher. Über alles gesehen wurden die Verluste in den Regionen durch die starke Nachfrage im Norden kompensiert.
  • Als Folge der Zweitwohnungsinitiative seien nun auch Baufirmen in Nordbünden tätig, die früher nicht dort waren.