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Hamilton Bonaduz «Wir werden das nächste Gebäude sicher planen»

Seit Herbst 2016 baut der Medizinalgeräte-Hersteller Hamilton Bonaduz in Domat/Ems. Ursrpünglich war der Neubau für 60 Mitarbeitende gedacht. Ende Jahr dürften dort aber bereits 180 Personen arbeiten. CEO Andreas Wieland über weitere Baupläne.

Andreas Wieland

Andreas Wieland

CEO Hamilton AG

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Der 62-jährige Andreas Wieland ist CEO des Unternehmens Hamilton AG. Er selbst lebt seit 2014 in Liechtenstein, hat aber auch neben dem Beruf nach wie vor Verbindungen nach Graubünden. So war er der Kopf hinter dem Projektteam, das für eine Bündner Olympiakandidatur kämpfte.

SRF News: Andreas Wieland, wird es eng im neuen Gebäude?

Andreas Wieland, CEO Hamilton Bonaduz AG: Es dürfte schnell eng werden. Wir haben den eigenen Erfolg unterschätzt und nicht damit gerechnet, dass wir so stark wachsen. Wir werden das nächste Gebäude sicher planen.

Baulandreserven haben Sie in Domat/Ems noch. Wie weit sind die Pläne schon?

Auf dem Tisch liegen sie noch nicht. Wir müssen erst die Arbeit im Neubau aufnehmen, bevor wir an eine nächste Baustelle denken.

Was wird in Domat/Ems konkret passieren? Also, welche Mitarbeiter bleiben in Bonaduz und welche ziehen um?

In Bonaduz werden wir weiterhin Roboter produzieren. Auch der Bereich der Sensoren bleibt. In Ems werden künftig Medizinalgeräte hergestellt und die intelligenten Kühlschränke, an denen dort bereits gearbeitet wird.

Neues Beatmungsgerät präsentiert

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Ein Beatmungsgerät vor dem Sitz der Firma
Legende:SRF

Hamilton hat heute die neuste Generation der Beatmungsgeräte vorgestellt. Sechs der Geräte, die jeweils zwischen 60'000 und 70'000 Franken kosten, hat das Kantonsspital Graubünden gekauft. Beatmungsgeräte produziert das international tätige Unternehmen ausschliesslich in Bonaduz. CEO Andreas Wieland sagt, an den anderen Standorten könne nicht dieselbe Qualität gewährleistet werden.

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