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Bär Im Engadin ist Meister Petz wieder unterwegs

Ein Fischer hat am Sonntag Spuren eines Braunbären im Schnee bei Zernez im Engadin entdeckt. Das Tier ist unbekannt, da kein Material für eine genetische Analyse gewonnen werden konnte.

Bür Photofalle
Legende: Bär im Nationalpark. Es könnte das Tier sein, welches auch am Wochenende gesichtet wurde. Schweizerischer Nationalpark

Wildhüter Guolf Denoth bestätigte am Montag auf Anfrage eine Meldung von Radio Rumantsch RTR, wonach am Sonntag frische Bärenspuren in der Nähe des Dorfes Zernez gesichtet wurden. Verfolgen liessen sie sich nur schlecht, weil laut Denoth am Sonntag der Schnee stark schmolz und am Montag schneite es im Engadin gebietsweise heftig.

Der letzte aus Norditalien nach Graubünden gewanderte Bär, der zuerst ebenfalls in der Nähe von Zernez beobachtet wurde, war M32. Eine Woche später, Anfang April vergangenen Jahres, wurde M32 zwischen Zernez und S-chanf spätabends nach 23 Uhr frontal von einem Zug der Rhätischen Bahn erfasst. Das Grossraubtier wurde auf der Stelle getötet.

Seit dem Sommer 2005 wandern immer wieder Braunbären aus Norditalien nach Graubünden ein. Geblieben in der Schweiz ist noch keiner.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Boris Weibel (Boris Weibel)
    Schön dass die Natur zurückkehrt! Welche Meinung vertreten eigentlich die Jäger. DIE MEINUNG EINER MINDERHEIT. Soviel zur Demokratie in der Schweiz!!!
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  • Kommentar von W. Ineichen (win)
    Ich wäre nicht überrascht, wenn “Heger und Pfleger“ alias Jäger so wie den Wolf auch Meister Petz auf ihre Abschussliste gesetzt haben. Macht Spass gell. Weidmanns Heil !
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    1. Antwort von Silas Räber (Silair)
      Was würden Sie tun, wenn ihre Kinder nicht mehr sicher im Wald spielen könnten? Ich bin auch nicht für den Abschuss dieser Tiere. Sobald sie jedoch eine reelle Gefahr für Menschen in besiedelten Gebieten darstellen, muss man sich doch differenzierter damit auseinandersetzen.
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    2. Antwort von Jerome Gerster (jgerster)
      Herr Räber, bis jetzt waren die Bären keine Gefahr. Sollte dieser jetzt profilaktisch abgeschossen werden? Und auch wenn man mal einen Bären sieht, heisst das noch nicht dass man angegriffen wird. Lasst die Natur leben, so wie sie schon lange vor uns gelebt hat.
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    3. Antwort von Christoph Heierli (help)
      @ Räber/ Gehe oft in den Wald und sehe dabei nie Kinder. Die sitzen am Natel oder am Computer und kennen den Wald höchstens aus dem Fernsehen. Machen Sie sich nicht unnötige Sorgen.
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    4. Antwort von Claudia Janett (claudia70)
      Christoph Heierli: Ich bin ein Kind vom Land und gehe oft in die Natur, habe zwar auch ein Handy aber mache auch viel anderes. Also denken sie nicht, dass Kinder nur am Handy sind! Wir gehen manchmal zelten oder picknicken und gerade jetzt ist der Bär ganz in der Nähe von uns und hat sogar bei unserem Bienenhaus eine Kratzspur hinterlassen und vor einigen Jahren hat er ein Schaf von uns gefressen! So gemütlich ist es nicht ven der Bär in der Gegens aber ich gehe trotzdem raus. Aita J.
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