Streit um Wasserzinsen Im Jammertal der Wasserzinsen

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Streit um Wasserzinsen

4:24 min, aus Schweiz aktuell vom 22.6.2017

  • Der Bundesrat möchte das Wasserzinsmaximum von bisher 110 Franken pro Kilowatt Bruttoleistung auf 80 senken – für die Jahre 2020 bis 2022.
  • Für den Kanton Graubünden bedeutete dies, statt bisher 120 Millionen Franken jährlich, gäbe es knapp 90 Millionen Franken, also 30 Millionen Franken weniger.
  • Das Geld geht zur Hälfte an den Kanton, zur Hälfte an die Konzessionsgemeinden.
  • Sowohl die Konzessionsgemeinden als auch die Regierung wollen den Vorschlag nicht akzeptieren.
«  Als Gebirgskanton können wir mit diesem Vorschlag nicht zufrieden sein. »

Mario Cavigelli
Energiedirektor Graubünden

  • Der Bergkanton Glarus bekäme mit den tieferen Wasserzinsen statt sieben, noch rund fünf Millionen.
  • Im Kanton St. Gallen würden statt neun, sechseinhalb Millionen Franken Wasserzinsen fliessen.
  • Ab 2023 soll ein flexibles Modell gelten, bei dem das Wasserzinsmaximum aus einem fixen und einem vom Marktpreis abhängigen, variablen Teil festgelegt wird.
  • Nun läuft die Vernehmlassung bis Mitte Oktober.
«  Die Berggebiete verlieren heute, wir sind das schwächste Glied in der Kette. »

Not Carl
Präsident IG Bündner Konzessionsgemeinden