Innovations-Standort: Rückschlag für Graubünden

Der Kanton Graubünden bewirbt sich momentan doch nicht als Aussenstandort des geplanten Innovationsparks Schweiz. Die Zeit sei zu knapp geworden, heisst es beim Kanton.

Teresstrisches Radar

Bildlegende: Vom Innovationspark hätte auch das Lawinenforschungsinstitut in Davos profitiert – im Bild das terrestrische Radar. SLF

Graubünden hätte sein Bewerbungsdossier bis diesen März nachbessern wollen. Gemäss der Bündner Regierung wären erhebliche Verbesserungen nötig gewesen. «Wir sind nicht imstande, das Gesuch innert dieser Frist in der gewünschten Qualität nachzuliefern», sagt Regierungsrat Jon Domenic Parolini gegenüber Radio SRF.

In Graubünden hätte man sich erhofft, dass sich neue Firmen in der Region ansiedeln, weil sie vom geplanten Forschernetzwerk direkt profitieren könnten. Nun möchte man die Pläne zu einem späteren Zeitpunkt vorantreiben.

Die Schweizer Forschung fördern

Mit einem nationalen Innovationspark will der Bund die Schweiz als attraktiven Standort für Forschung und Innovation etablieren. Neben zwei Hubs an der ETH Zürich und an der EPF Lausanne sind verschiedene Innovationsparks in allen Landesteilen geplant. Der Bundesrat will eine Botschaft zuhanden von National- und Ständerat ausarbeiten. Diese soll bereits im Sommer 2015 beraten werden, damit die Pärke am 1. Januar 2016 starten können.