Jugendsession: mehr als eine Alibiübung

An der Bündner Jugendsession diskutieren 80 Jugendliche über aktuelle Themen. Am Ende werden der Bündner Regierung Petitionen übergeben. Die Politik sollte diese jungen Stimme ernst nehmen, sagt Politologe Lukas Golder.

Der Grossratssaal in Chur mit den Politikern auf ihren Sitzen

Bildlegende: Am Wochenende übernehmen Jugendliche die Sitze der Bündner Grossräte. Keystone

Der Politologe des Forschungsinstitutes Gfs in Bern beschäftigt sich intensiv mit Jugendpolitik. Gegenüber «Regionaljournal Graubünden» sagt Golder Jugendsessionen seien mehr als eine Alibiübung. Sie hätten sich als Marke etabliert.

«Eine Revolution kann die Jugendsession natürlich nicht auslösen. Aber sie kann Impulse geben.»

Dank dieser Plattform könne die Jugend am politischen Prozess beteiligt werden. Die Sessionen  seien auch eine Talentschmiede.