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Kanton bekommt 87 Millionen Erfolgreiches 2017 für die Graubündner Kantonalbank

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat ein erfolgreiches 2017 hinter sich. Sie verzeichnet einen Gewinn von 180 Millionen Franken. Dafür gebe es verschiedene Gründe, sagt Bankdirektor Alois Vinzens: «Wir haben profitiert von den guten Marktbedingungen».

Gleichzeitig habe die Bank auf die richtige Strategie gesetzt. «Wir haben in den letzten Jahren viel in die Vermögensverwaltung investiert», dies habe sich in diesem börsenstarken Jahr ausbezahlt.

Davon profitiert auch der Kanton Graubünden. Er erhält insgesamt 87 Millionen Franken. Die Dividende wird um zwei auf 40 Franken angehoben.

Boomende Hypotheken

Im Bereich Hypotheken legte die GKB erneut zu (+6%), besonders im ausserkantonalen Markt. Trotz tiefen Zinsen zurzeit, «wir sind auf der sicheren Seite», erklärte Vinzens im Gespräch mit Radio SRF.

Der Immobilienmarkt sei nicht derart gefährdet wie teilweise dargestellt, und «wir versuchen vor allem im ausserkantonalen Geschäft unsere Sicherheitskriterien fester anzubinden». Aktuell vergibt die GKB Hypotheken für insgesamt 16,3 Milliarden Franken.

Eigentlich werden die Sparer heute subventioniert durch die Kreditnehmer.
Autor: Alois VinzensBankdirektor Graubündner Kantonalbank

Keine Thema sind im Moment höhere Zinsen für Menschen mit einem Sparkonto bei der Graubündner Kantonalbank. Höhere Zinsen seien aufgrund der Rahmenbedingungen auf dem Markt momentan nicht möglich. Eigentlich müsste die GKB heute Negativzinsen verlangen, doch dies will die Bank laut Alois Vinzens vermeiden.

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